Leadership Performance Unlocked®: Die Masterclass für Führungskräfte
Selbstempathie und Empathie als Zukunftskompetenz. Entwickelt für Menschen, die Verantwortung tragen.
Künstliche Intelligenz übernimmt Analyse, Recherche und einen wachsenden Teil der Routinearbeit. Was bleibt, sind die Aufgaben, die niemand delegieren kann: eine unpopuläre Entscheidung vertreten, einen Konflikt klären, ein Team durch eine Veränderung führen. Genau daran arbeitet diese Masterclass. In drei einzeln buchbaren Stufen, über 15 Präsenztage, mit einem Praxisanteil von 60 bis 90 Prozent.
Warum Selbstempathie keine Selbstbeschäftigung ist
Der Begriff klingt für viele Führungskräfte zunächst nach Innenschau. Gemeint ist etwas Handfestes: der Klärungsprozess vor dem Gespräch. Was löst diese Situation bei mir aus, welches Bedürfnis kommt gerade zu kurz, worum geht es mir eigentlich?
Wer diese Frage vor einem schwierigen Gespräch für sich beantwortet hat, bleibt klar, auch wenn die Botschaft unangenehm ist. Wer sie überspringt, reagiert unter Druck reflexhaft: zu hart, zu weich oder gar nicht. Selbstempathie ist damit die Voraussetzung für Klarheit und keine Alternative dazu.
Gerade im mittleren Management ist das entscheidend. Dort treffen die Anforderungen der Geschäftsführung und die Erwartungen des eigenen Teams auf dieselbe Person. Selbstempathie unterstützt in dieser Position die Selbstführung: die eigene Position klar zu vertreten, ohne andere zu verletzen.
Auf den Punkt gebracht heißt das für uns: Performance trotz Empathie.
Zukunftskompetenz: Was bleibt, wenn KI das Fachliche übernimmt
Das World Economic Forum erwartet, dass sich bis 2030 rund 39 Prozent der heute geforderten Kernkompetenzen verändern. Der interessante Teil dieser Prognose steht im Detail: Am schnellsten verändern sich die technologischen Fähigkeiten. Stabil bleiben die menschlichen.
In der Liste der zehn wichtigsten Kernkompetenzen des Future of Jobs Report 2025 stehen Resilienz und Anpassungsfähigkeit auf Platz zwei, Motivation und Selbstwahrnehmung auf Platz fünf und Empathie und aktives Zuhören auf Platz sieben. Das sind genau die drei Fähigkeiten, an denen diese Masterclass arbeitet.
Bemerkenswert ist die Einordnung: Empathie gehört zu den Kompetenzen, deren Bedeutung als stabil eingeschätzt wird. Sie wird also weder durch KI verdrängt noch von einem Hype getragen. Für eine Weiterbildungsentscheidung ist das ein Vorteil. Wer heute in diese Fähigkeiten investiert, investiert in etwas, das in fünf Jahren noch gebraucht wird.
Dazu kommt ein zweiter Effekt, den Führungskräfte im Alltag längst spüren. Je mehr Routineaufgaben an Systeme gehen, desto größer wird der Anteil der Arbeitszeit, der aus Abstimmung, Entscheidung und Konfliktklärung besteht. Also aus Gesprächen. Deren Qualität entscheidet dann unmittelbar über das Ergebnis.
Eingeordnet in unser Gesamtangebot arbeitet dieses Format an drei der fünf Fähigkeiten, die wir Human Skills nennen: an Selbstempathie, an Empathie und an Resilienz.
Die Methode: Gewaltfreie Kommunikation als Führungshandwerk
Methodische Grundlage ist die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Sie arbeitet auf drei Ebenen, und alle drei sind für Führung relevant.
Die Selbstempathie klärt die eigene Position. Die Empathie richtet die Aufmerksamkeit auf die Gefühle und Bedürfnisse des Gegenübers und ermöglicht den Perspektivwechsel. Der aufrichtige Selbstausdruck macht daraus eine Aussage, die konkret ist und trotzdem niemanden beschädigt.
Im Kern stehen vier Schritte: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte. Das Modell ist schnell erklärt und braucht Übung, um im Druck eines echten Gesprächs zu tragen. Genau deshalb liegt der Praxisanteil in dieser Masterclass zwischen 60 und 90 Prozent.
Für uns schließen sich Klarheit und Empathie dabei nicht aus. Beides gehört zusammen und ist gleichrangig. Wir nennen das Connection before Correction: Wenn die Beziehungsebene trägt, lässt sich die Sachfrage danach in einem Bruchteil der Zeit klären. Was daraus im Alltag wird, heißt empathische Führung, die sich in jedem einzelnen Gespräch zeigt.
Das Konzept in drei Stufen: Basic, Advanced, Excellence
Die drei Stufen sind einzeln buchbar und bauen inhaltlich aufeinander auf. Sie entscheiden also stufenweise und nicht nach dem Prinzip alles oder nichts. Advanced setzt Basic voraus, Excellence setzt Advanced voraus. Advanced und Excellence beginnen jeweils mit einer kompakten Wiederholung der Grundlagen, sodass auch ein späterer Wiedereinstieg funktioniert.

| Basic | Advanced | Excellence | |
|---|---|---|---|
| Schwerpunkt | Grundlagen | Vertiefung und Training | Coaching und Verankerung |
| Umfang | Zwei Module à 3,5 Tage, zusammen 7 Präsenztage | Zwei Module à 2,5 Tage, zusammen 5 Präsenztage | Ein Modul à 3 Tage |
| Praxisanteil | 60 Prozent | 70 bis 80 Prozent | 90 Prozent |
| Begleitung | Online-Treff zwischen den Modulen, Podcast-Impuls, Transferaufgaben | Online-Treff zwischen den Modulen, Podcast-Impulse, Transferaufgaben | Abschließendes Online-Modul (drei Stunden) |
| Ergebnis | Eine gemeinsame Sprache im Führungskreis | Herausfordernde Gespräche werden sicher geführt | Multiplikatoren im eigenen Haus |
Basic: das Fundament
Basic vermittelt Haltung und Modell der Gewaltfreien Kommunikation: die vier Schritte, das Erkennen und Überwinden von Kommunikationssperren, die drei Ebenen Selbstempathie, Empathie und Selbstausdruck. Geübt wird von Beginn an an eigenen Situationen. Die Stufe ist auch für sich allein wirksam.
Was Teilnehmende danach sagen: „Jetzt verstehe ich mich. Und die anderen auch.“
Advanced: Vertiefung und Gesprächstraining
Advanced verlagert das Gewicht auf die Umsetzung im Arbeitsalltag. Die Teilnehmenden bringen eigene Fälle ein und trainieren intensiv: wertschätzend Nein sagen, wertschätzend unterbrechen, Widerständen begegnen, Konflikte früh erkennen und deeskalieren. Der Perspektivwechsel wird mit dem 6-Stühle-Modell erlebbar gemacht.
Was Teilnehmende danach sagen: „Ich habe keine schwierigen Gespräche mehr.“
Excellence: Coaching und Verankerung
Excellence macht aus Teilnehmenden Multiplikatoren. Sie erhalten intensives Coaching, üben selbst zu coachen und etablieren kollegiale Beratung im eigenen Bereich. Am Ende stehen konkrete Maßnahmen für den eigenen Verantwortungsbereich, von der Stressreduktion über klare Zieldefinitionen bis zur Stärkung der Teamresilienz.
Was Teilnehmende danach sagen: „Ich bleibe souverän und klar in Konfliktsituationen.“

Didaktik und Rahmen
Die Seminare leben von einer Mischung aus Impulsvorträgen, Visualisierungen, Gesprächsübungen und Rollentrainings. Reflexion und Feedback finden in Kleingruppen und im Plenum statt. Den Transfer sichern Online-Treffs zwischen den Modulen, Podcast-Impulse und individuelle Transferaufgaben.
Die Gruppengröße liegt bei 10 bis 16 Teilnehmenden und wird durchgehend von zwei Trainerinnen oder Trainern begleitet. Das ist der Grund, warum jede Person ausreichend Übungszeit bekommt.
Den größten Unterschied macht ein Detail: Alle Übungsfälle stammen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden. Damit wird geübt, was am Montag darauf tatsächlich ansteht.
Was sich für Ihre Organisation verändert
Für Verantwortliche in People and Culture zählt am Ende, was messbar wird. Empathisches Führungsverhalten wirkt auf Motivation und Produktivität und hat eine messbare Wirkung auf Mitarbeiter- und Kundenbindung, auf Fehlzeiten, Fluktuation und Konfliktkosten.
Als Anhaltspunkt für die Größenordnung: Ein Feldexperiment unter Beteiligung der Universität zu Köln zeigt, dass die Fluktuation um bis zu 25 Prozent sank, nachdem Führungskräfte täglich rund 20 Minuten mehr Zeit mit ihrem Team verbracht hatten. Aus unserer Erfahrung entscheidet dabei vor allem die Qualität dessen, was in dieser Zeit gesprochen wird.
Drei weitere Punkte, die in Auswahlgesprächen regelmäßig den Ausschlag geben:
- Stufenweise Entscheidung: Sie starten mit Basic und entscheiden danach, ob Advanced folgt.
- Erprobtes Format: keine zusätzlichen Konzeptionskosten, weil das Curriculum steht.
- Anschlussfähigkeit: Die Masterclass ergänzt bestehende Führungsprogramme und ersetzt sie nicht.
Wir empfehlen, drei Kennzahlen vor dem Start und zwölf Monate danach zu erheben: die freiwillige Fluktuationsquote in den beteiligten Bereichen, die krankheitsbedingten Fehltage pro Kopf und eine Kennzahl aus dem Projektgeschäft. Diese Messung ist unbequem, weil sie auch zeigen kann, dass etwas nicht wirkt. Genau deshalb schlagen wir sie vor.
Zwei Wege zur Teilnahme: Inhouse oder offen buchbar
Inhouse ist das übliche Format. Wir führen die Masterclass für Ihren Führungskreis durch, arbeiten mit Situationen aus Ihrem Haus und stimmen den Umfang auf Ihre Anforderungen ab. Der Vorteil liegt in der gemeinsamen Sprache, die dabei im gesamten Führungskreis entsteht.
Anfrageformular
Was Teilnehmende aus der Praxis berichten
Häufige Fragen zur Masterclass
Inhouse bei Ihnen im Haus oder in Tagungsräumen Ihrer Wahl. Wir sind in Nürnberg ansässig und deutschlandweit im Einsatz. Die begleitenden Treffs finden online statt.
Der Begriff Soft Skills stellt diese Fähigkeiten in die zweite Reihe. Wir behandeln sie als das, was sie sind: erlernbar, trainierbar und in ihrer Wirkung auf Bindung, Fluktuation und Konfliktkosten messbar. Methodisch arbeiten wir mit einem festen Curriculum, definierten Praxisanteilen und Transfersicherung.
Ein zweitägiges Training vermittelt Grundlagen. Die Masterclass ist ein Entwicklungsprogramm über mehrere Monate mit Übung, Transferaufgaben und Begleitung zwischen den Modulen. Wer zunächst die Grundlagen kennenlernen möchte, startet mit dem Training Wertschätzende Kommunikation.
Das hängt von der gewählten Stufe, der Gruppengröße und dem Format ab. Nach einem kurzen Vorgespräch nennen wir Ihnen einen belastbaren Rahmen und ein schriftliches Angebot.
Nein. Jede Stufe ist einzeln buchbar, und Basic ist auch für sich allein wirksam. Advanced setzt Basic voraus, Excellence setzt Advanced voraus. Sie entscheiden nach jeder Stufe neu.
Basic umfasst sieben Präsenztage in zwei Modulen, Advanced fünf Präsenztage in zwei Modulen, Excellence drei Tage in einem Modul. Zusammen sind das 15 Präsenztage, verteilt über einen längeren Zeitraum. Dazu kommen Online-Treffs zwischen den Modulen.
Für Führungskräfte mit Personalverantwortung, die ihre Teams durch komplexe und transformative Phasen begleiten wollen. Besonders wirksam ist das Format, wenn ein ganzer Führungskreis gemeinsam teilnimmt, weil dann eine gemeinsame Sprache entsteht.