Führen mit Wirkung: Kommunikation als Ihr stärkstes Führungsinstrument
Sie führen ein Team, tragen Verantwortung für Ergebnisse und stehen gleichzeitig zwischen den Erwartungen von oben und denen Ihrer Mitarbeitenden. Im Coaching arbeiten wir an genau den Gesprächen, die darüber entscheiden, ob Ihre Entscheidungen mitgetragen werden. Vertraulich, an Ihren echten Fällen. In Nürnberg, in Ihrem Unternehmen oder online.

Was Führungskräfte heute unter Druck setzt
In den Erstgesprächen hören wir selten, dass jemand Führungstheorie braucht. Was wir hören, klingt eher so:
Eine Entscheidung ist getroffen und niemand setzt sie um. Ein Konflikt im Team schwelt seit Monaten, und jeder Versuch, ihn anzusprechen, macht es schlimmer. Eine Leistungsträgerin hat gekündigt, und im Austrittsgespräch fiel ein Satz, den man vorher nie gehört hatte. Feedback wird gegeben und ändert nichts. Und über allem liegt die Frage, wie man klar und gleichzeitig verbindend sein kann.
Dazu kommt die Position selbst. Gerade im mittleren Management treffen die Anforderungen der Geschäftsführung und die Erwartungen des eigenen Teams auf dieselbe Person. Wer in dieser Position ist, hat oft niemanden, mit dem sich das offen besprechen lässt. Kolleginnen und Kollegen sind Wettbewerber, Mitarbeitende sind die falsche Adresse, und die eigene Führungskraft ist Teil des Drucks.
Genau diese Lücke füllt ein Coaching. Ein Raum außerhalb der Organisation, in dem Sie laut denken können.
Empathische Führung: wie sich Ihre Gespräche konkret verändern
Unsere methodische Basis ist die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg. Für die Führungsarbeit sind daran drei Dinge entscheidend.
Erstens die Selbstempathie. Bevor Sie ein schwieriges Gespräch führen, klären Sie für sich, was die Situation bei Ihnen auslöst und worum es Ihnen eigentlich geht. Wer sortiert in ein Gespräch geht, bleibt auch dann klar, wenn die Botschaft unangenehm ist. Wer unsortiert hineingeht, reagiert unter Druck reflexhaft.
Zweitens die Trennung von Beobachtung und Bewertung. „Sie sind nicht belastbar“ ist ein Urteil und erzeugt Abwehr. „In den letzten sechs Wochen haben Sie drei Termine abgesagt“ ist eine Beobachtung und lässt sich besprechen. Diese Unterscheidung klingt klein und verändert Gespräche erheblich.
Drittens die Bitte anstelle der Forderung. Eine Bitte lässt ein Nein zu und macht die Verhandlung möglich, die ohnehin stattfinden wird, nur eben offen statt hinter Ihrem Rücken.
Für uns schließen sich Klarheit und Empathie dabei nicht aus. Beides gehört zusammen und ist gleichrangig. Sie sagen klar und konkret, worum es Ihnen geht, und sind gleichzeitig bereit, die Perspektive Ihres Gegenübers einzunehmen. Wir nennen das Connection before Correction: Wenn die Beziehungsebene trägt, lässt sich die Sachfrage danach in einem Bruchteil der Zeit klären.
Eingeordnet in unser Gesamtangebot arbeitet dieses Format vor allem an den Fähigkeiten, die wir Human Skills nennen: an Empathie, Selbstempathie, Wertschätzung, Kreativem Denken und Resilienz.
Coaching-Format: 4 bis 6 Sitzungen als Basis, online oder in Präsenz
Ein Einzelcoaching umfasst als Basis vier bis sechs Sitzungen von jeweils rund zwei Stunden. Der Abstand zwischen den Terminen liegt meist bei zwei bis vier Wochen, damit Sie zwischendurch ausprobieren können, was wir besprochen haben.

Vertraulichkeit: Was Ihr Unternehmen erfährt
Alles, was Sie im Coaching sagen, ist vertraulich. Was Sie selbst berichten möchten, entscheiden ausschließlich Sie. Diese Regel sprechen wir zu Beginn ausdrücklich an, damit sie allen Beteiligten bekannt ist.
Online oder in Präsenz
Präsenztermine finden in Nürnberg oder bei Ihnen im Haus statt. Für Unternehmen in der Metropolregion, also in Nürnberg, Fürth, Erlangen und im weiteren Umkreis, sind wir kurzfristig vor Ort. Online arbeiten wir per Videokonferenz, was sich besonders bewährt, wenn Termine kurzfristig gebraucht werden oder Sie viel unterwegs sind. Beides lässt sich kombinieren. Viele Coachings starten in Präsenz und laufen online weiter, deutschlandweit.
TMS-Ergänzung: Ihre Arbeitspräferenzen als Führungskraft kennen
Viele Reibungen im Team entstehen ohne bösen Willen. Sie entstehen, weil Menschen unterschiedlich gern arbeiten. Wer gern strukturiert und absichert, hält jemanden für sprunghaft, der gern erkundet und ausprobiert. Umgekehrt gilt dasselbe.
Das Team Management Profil macht diese Unterschiede sichtbar. Es beschreibt acht Arbeitsfunktionen, die ein erfolgreiches Team abdecken muss, und zeigt Ihnen, welche davon Sie bevorzugt übernehmen. Für Führungskräfte ist vor allem der blinde Fleck interessant: die Bereiche, die Sie selbst ungern übernehmen und deshalb im Team leicht übersehen.
Als Baustein im Coaching buchbar: Team Management Profil mit persönlicher Auswertung. → Zum Team Management Profil
Was sich in Ihrem Team in den ersten Wochen konkret verändert
Ehrlich gesagt: in der ersten Woche meist nichts. Sie verändern sich Schritt für Schritt und Ihr Team merkt das mit Verzögerung.
Was Führungskräfte uns nach einigen Wochen am häufigsten berichten, ist Folgendes. Kritische Gespräche werden früher geführt, weil die Hemmschwelle sinkt. Sie dauern kürzer, weil weniger Zeit in Rechtfertigungsschleifen geht. Und in Meetings kommt Widerspruch früher auf den Tisch statt hinterher auf dem Flur.
Nach einigen Monaten kommt oft ein vierter Punkt dazu, den Sie an Kennzahlen ablesen können: weniger ungeplante Abgänge im Team. Ein Feldexperiment unter Beteiligung der Universität zu Köln zeigt, dass die Fluktuation um bis zu 25 Prozent sank, nachdem Führungskräfte täglich rund 20 Minuten mehr Zeit mit ihrem Team verbracht hatten.
Häufige Fragen zum Führungskräftecoaching
Dann sagen Sie das, und wir beenden die Zusammenarbeit. Coaching lebt von Vertrauen, und Vertrauen lässt sich nicht erzwingen. Das kostenlose Erstgespräch dient genau hier zur Orientierung. Auf Wunsch vermitteln wir aus unserem Netzwerk weiter.
Nein. Coaching arbeitet an beruflichen Fragestellungen und setzt voraus, dass Sie handlungsfähig sind. Bei psychischen Belastungen wie anhaltender Erschöpfung, Angst oder depressiven Beschwerden ist eine ärztliche oder psychotherapeutische Abklärung der richtige Weg. Wenn uns im Coaching Anzeichen dafür begegnen, sprechen wir das offen an.
Ein Training vermittelt Inhalte an eine Gruppe nach einem geplanten Ablauf. Ein Coaching arbeitet an Ihren konkreten Situationen und folgt Ihrem Thema. Beides lässt sich kombinieren: Viele Führungskräfte starten mit einem Training zur Wertschätzenden Kommunikation und vertiefen einzelne Themen anschließend im Coaching.
In der Regel vier bis sechs als Basis. Manche Themen sind auch nach drei Sitzungen geklärt, andere brauchen eine längere Begleitung. Wir legen das Ziel zu Beginn fest und prüfen unterwegs, ob die vereinbarte Anzahl reicht.
Inhalte einzelner Sitzungen geben wir grundsätzlich nicht weiter. Die auftraggebende Person erfährt, dass Termine stattgefunden haben und ob das vereinbarte Ziel erreicht wurde. Was darüber hinaus berichtet wird, entscheiden Sie.
Das hängt von der Anzahl der Sitzungen, dem Format und dem Ort ab. Üblich sind, als Basis, vier bis sechs Sitzungen à rund zwei Stunden. Nach dem kostenlosen Erstgespräch nennen wir Ihnen einen belastbaren Rahmen und ein schriftliches Angebot.
Empathische Führung heißt, die eigene Klarheit und das Verständnis für das Gegenüber im selben Gespräch zu halten. Führungskräfte benennen Beobachtungen ohne Bewertung, machen ihre Erwartungen ausdrücklich und hören zu, worum es der anderen Person geht. Die Fähigkeit ist erlernbar. Methodische Grundlage ist die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.