„Mist, verstanden!“: Kommunikation, die man sehen kann2026-09-17T14:49:08+02:00

„Mist, verstanden!“: Kommunikation, die man sehen kann

Wenn ein Theaterstück erklärt, was ein Seminar manchmal nicht schafft

Zwei Wissenschaftler, ein Cello, eine Ukulele und die Frage, warum wir uns so oft missverstehen. „Mist, verstanden!“ bringt die Gewaltfreie Kommunikation auf die Bühne: mit Humor, mit Live-Musik und ohne den erhobenen Zeigefinger. Wir spielen bei Ihnen vor Ort, für Unternehmen ebenso wie für Schulen.

Warum ein Theaterstück manchmal mehr bewegt als ein Training

Bühne mit Wolf- und Giraffenfiguren, zwei musizierende Figuren und applaudierendes

In einem Seminar erklären wir, wie Missverständnisse entstehen. Auf der Bühne passieren sie. Das ist der Unterschied.

Wer zusieht, wie zwei Figuren aneinander vorbeireden, erkennt darin die eigene letzte Woche. Und weil es zwei andere sind, die sich verrennen, tut das Erkennen nicht weh. Es ist komisch. Genau in diesem Moment entsteht die Offenheit, die in einem Seminar oft erst nach einer Stunde da ist.

Dazu kommt die gemeinsame Erfahrung. Ein Team, das zusammen gelacht hat, spricht anschließend anders miteinander als ein Team, das zusammen zugehört hat. Deshalb funktioniert das Stück besonders gut als Auftakt für eine Veranstaltung.

Was das Stück nicht ist: eine Schulung. Es vermittelt keine Technik und ersetzt kein Training. Dafür öffnet es eine Tür. Was danach kommt, entscheiden Sie.

Worum geht es? Wolf, Giraffe, Hunger und das große Missverständnis

Prof. Dr. Angenehm und Dr. Dr. Freutmich erzählen von den Miss- und Wohlklängen der Kommunikation unter Menschen, Wölfen und Giraffen. Warum missverstehen wir uns so häufig? Oder warum werden wir so schnell emotional?

Die beiden erkunden den Vorteil, mit dem langen Giraffenhals hinter die Dinge zu schauen, um die wahren Bedürfnisse zu erkennen. Was steckt dahinter? Nicht immer nur der Hunger.

Meike Hess am Cello und Thomas Weber an der Ukulele spielen live. Die Musik trägt das Stück und macht aus einer Erklärung ein Erlebnis.

Für Unternehmen: der Auftakt, an den sich alle erinnern

Jede Teamveranstaltung beginnt gleich. Jemand begrüßt, zeigt Folien, und die Runde wartet ab. „Mist, verstanden!“ beginnt anders.

Typische Anlässe:

  • Auftakt für einen Teamworkshop, bevor inhaltlich gearbeitet wird
  • Programmpunkt bei einer Führungskräftetagung oder einem Kick-off
  • Jahresabschluss oder Sommerfest, wenn es einmal etwas anderes sein soll als ein Vortrag
  • Einstieg in ein Kommunikationsprojekt

Der Vorteil gegenüber einem Impulsvortrag: Alle sind beteiligt, niemand muss etwas leisten, und am Ende gibt es einen gemeinsamen Bezugspunkt. Wochen später genügt der Satz „das war jetzt wolfig“ und alle wissen, was gemeint ist.

Auf Wunsch schließen wir an. Wir bieten einen Workshop zum Thema Kommunikation an, der das aufgreift, was das Stück ausgelöst hat. Er kann direkt im Anschluss stattfinden oder an einem anderen Termin. Erfahrungsgemäß ist die Bereitschaft dazu unmittelbar nach der Vorstellung am größten.

Die Vorstellung dauert rund 40 Minuten und ist für bis zu 60 Zuschauende ausgelegt. Damit ist sie für Teams und Abteilungen passend. Bei größeren Gruppen spielen wir am selben Tag auch zweimal hintereinander.

Für Unternehmen anfragen: Sagen Sie uns Anlass, Termin und ungefähre Teilnehmerzahl. Wir melden uns mit einem Vorschlag. 

Flyer zum Theaterstück Mist, verstanden! über zwischenmenschliche Kommunikation, mit Thomas Weber und Meike Hess

Für Schulen und Vereine: Kommunikation verstehen ab 8 Jahren

Das Stück ist für Kinder ab acht Jahren geeignet, also etwa ab der dritten Klasse. Es bietet eine Gelegenheit, hinter die Fassaden der Worte, Blicke und Töne zu blicken und einander verstehen zu wollen.

Kinder in diesem Alter kennen die Situation, in der ein Streit entsteht, obwohl niemand streiten wollte. Das Stück zeigt ihnen, was dabei passiert, ohne es zu erklären und ohne zu belehren. Die Figuren machen die Fehler, nicht die Kinder im Publikum.

Wir spielen in der Aula, in der Turnhalle oder im Klassenzimmer, je nach Platz. Die Vorstellung dauert rund 40 Minuten und ist für bis zu 60 Zuschauende ausgelegt, also etwa für zwei Klassen. Bei größeren Gruppen spielen wir am selben Tag zweimal hintereinander.

Für Schulen und Vereine anfragen: Sagen Sie uns Klassenstufe, Termin und Raum. Wir melden uns mit einem Vorschlag.

So kommt das Stück zu Ihnen: drei Schritte

1. Anfrage
Sie schreiben uns, worum es geht: Anlass, Wunschtermin, Ort und wie viele Menschen zuschauen werden. Dafür genügt eine Mail.

2. Abstimmung
Wir klären mit Ihnen den Rahmen: Raum, Spielfläche, Technik und Ablauf. Falls ein Nachgespräch oder ein anschließender Workshop gewünscht ist, planen wir ihn gleich mit ein. Anschließend erhalten Sie ein schriftliches Angebot.

3. Aufführung bei Ihnen vor Ort
Die Künstlerinnen und Künstler treffen 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn ein, danach Aufbau, Vorstellung, Abbau. Eine Bühne brauchen Sie nicht, denn eine freie Fläche und ein Publikum genügen.

Was Sie vor Ort brauchen: die Eckdaten

Das Stück ist bewusst so gebaut, dass es fast überall funktioniert. Deshalb sind eine Bühne, Tontechnik oder eine Lichtanlage nicht nötig.

Auf einen Blick

  • Dauer der Vorstellung: rund 40 Minuten
  • Höchstens 60 Zuschauende je Vorstellung
  • Spielfläche: mindestens 3 mal 2 Meter, Breite mal Tiefe. Ideal sind 5 mal 4 Meter
  • Zwei Stühle auf der Spielfläche
  • Licht: normales Raumlicht genügt. Keine Ton- oder Lichttechnik nötig
  • Ankunft der Künstlerinnen und Künstler: 90 Minuten vor Beginn
  • Ein Raum zum Umziehen und Vorbereiten für die Schauspieler, mit Getränken
  • Die Bestuhlung des Zuschauerraums übernehmen Sie
  • Der geregelte Einlass der Zuschauenden zu Vorstellungsbeginn erfolgt in Abstimmung
    mit den Künstler-/innen
  • Eine Ansprechperson vor Ort, telefonisch erreichbar
  • Bei mehr als 60 Zuschauenden: zwei Vorstellungen am selben Tag möglich

Optional: ein Workshop zum Thema Kommunikation über 90 Minuten, direkt im Anschluss oder an einem anderen Termin. Die Teilnehmendenzahl ist dabei begrenzt.

Die Menschen hinter dem Stück

Theaterstück Mist, verstanden! über Kommunikation: Thomas Weber und Meike Hess lauschen als Wissenschaftler an einer Wasserflasche

Entstanden ist „Mist, verstanden!“ aus einer Idee der empathiewerkstatt.
Regie führt Meike Kremer. Die Premiere fand in der Kulturwerkstatt Auf AEG in Nürnberg statt.

Meike Hess
Meike Hess studierte Schauspiel an der Akademie für Darstellende Kunst und war vier Jahre fest in Saarbrücken engagiert. Seitdem arbeitet sie als freie Schauspielerin und Sprecherin im Großraum Nürnberg, moderiert klassische Konzerte, unter anderem bei den Bamberger Symphonikern, und gründete 2013 das mobile Kindertheater Morgenroth und Schwester. Sie gibt Workshops zu Bühnenpräsenz, Körper- und Stimmarbeit und Kommunikation, unter anderem an der Hochschule für Musik Nürnberg und in Unternehmen. Auf der Bühne spielt sie Cello und komponiert Musik für Theaterstücke.

Thomas Weber
Thomas Weber besuchte die Schauspielschule in München und Graz und war von 2001 bis 2004 am Theater Ingolstadt engagiert. Danach folgten Fest- und Gastengagements unter anderem am Staatstheater Braunschweig, am Jungen Theater Augsburg, am Theater der Altmark in Stendal, an der Bayerischen Staatsoper in München und von 2018 bis 2022 am Theater Regensburg. Er spielt mehrere Instrumente und schreibt Musik für Theaterstücke. In „Mist, verstanden!“ ist er an der Ukulele zu hören.

Der fachliche Hintergrund kommt von uns. Stefanie Beltz und Günther Beltz arbeiten seit Jahren mit der Gewaltfreien Kommunikation in Unternehmen und Organisationen. Was auf der Bühne leicht aussieht, beruht auf dieser Praxis.

Häufige Fragen zum Theaterstück

Was kostet eine Aufführung?2026-09-02T17:05:01+02:00

Für Unternehmen und für Schulen und Vereine gelten unterschiedliche Konditionen. Deshalb nennen wir hier keinen festen Betrag. Sagen Sie uns kurz, worum es geht, dann erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Zusätzlich kommen bei Aufführungen außerhalb des Raums Nürnberg und Fürth Fahrtkosten hinzu.

Wie weit reisen Sie?2026-09-02T16:15:10+02:00

Wir sind in Nürnberg zu Hause und spielen in der Metropolregion sowie darüber hinaus. Bei größerer Entfernung sprechen wir Anfahrt und Rahmen vorab ab.

Ist das ein Ersatz für ein Kommunikationstraining?2026-09-02T16:14:30+02:00

Nein. Das Stück vermittelt keine Technik und ersetzt kein Training. Es schafft einen gemeinsamen Ausgangspunkt und öffnet das Thema. Wer danach weiterarbeiten möchte, findet bei uns Trainings, Teamentwicklung und ein eLearning.

Ab welchem Alter ist das Stück geeignet?2026-09-02T16:13:58+02:00

Ab acht Jahren, also etwa ab der dritten Klasse. Für Erwachsene funktioniert es genauso, die Ebenen sind nur andere. Bei gemischtem Publikum aus Kindern und Erwachsenen lachen erfahrungsgemäß beide, an unterschiedlichen Stellen.

Für wie viele Zuschauende ist das Stück ausgelegt?2026-09-02T16:12:50+02:00

Für höchstens 60 Personen je Vorstellung. Bei größeren Gruppen spielen wir am selben Tag zweimal hintereinander, sodass auch eine ganze Jahrgangsstufe oder eine größere Abteilung das Stück sehen kann. Sprechen Sie uns darauf an, dann planen wir den Ablauf entsprechend.

Was brauchen wir vor Ort?2026-09-02T16:12:19+02:00

Eine Spielfläche von mindestens 3 mal 2 Metern, ideal sind 5 mal 4 Meter, dazu zwei Stühle und einen Raum zum Umziehen. Normales Raumlicht genügt, Ton- oder Lichttechnik ist nicht nötig. Die Bestuhlung des Zuschauerraums übernehmen Sie. Eine Bühne brauchen Sie nicht.

Wie lange dauert die Vorstellung?2026-09-02T16:11:48+02:00

Die Vorstellung dauert rund 40 Minuten. Auf Wunsch komplettieren wir mit einem Workshop zum Thema Kommunikation, der auch an einem anderen Termin stattfinden kann.

Anfragen und buchen: wir kommen zu Ihnen

Schreiben Sie uns, worum es geht. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Termin, Rahmen und Ablauf.
E-Mail: team@empathiewerkstatt.de | Telefon: +49 911 958 90 95

Go to Top